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Donnerstag, 12.01.2012 Zurück zur News-Startseite

Pläne für Naturkindergarten und neues Eigenheimgebiet an der Mühle kollidieren

Neu-Olvenstedt Voraussichtlich im Juni dieses Jahres sollen die Bauvorbereitungen für die neue Siedlung auf dem Areal des abgerissenen Olvenstedter Elbehofes beginnen. Dafür wird derzeit ein Bebauungsplan aufgestellt. Nachdem das Stadtplanungsamt und die kommunale Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) den Stand der Planungen jüngst auf einer Bürgerversammlung vorgestellt hatten, ging eine Reihe von Hinweisen von Anliegern ein.

Der Verein „Spielwagen“, der angrenzend zum künftigen Baugebiet an der Düppler Mühle einen Jugendtreff und den Abenteuer-Bauspielplatz betreibt, will hier bald auch einen Naturkindergarten aufbauen. Die entsprechen den Anträge seien bereits gestellt worden, informierte der soziale Träger. Dafür würde allerdings „idealerweise noch mehr Freifläche zur Umsetzung des Konzeptes“ benötigt. Dieses sieht unter anderem vor, dass die Kinder den größten Teil des Kindergartentages im Freien verbringen. Als Rückzugsraum für Ruhephasen und extremes Wetter sollen zwei ausgebaute Bauwagen dienen.

Raum für dieses Modellvorhaben wäre über derzeit städtische Flächen bisher noch vorhanden. Diese sollten nach Auffassung des „Spielwagens“ deshalb auch nicht mit in die Planungen für die Eigenheimsiedlung einbezogen werden.

Die Idee des Naturkindergartens sei zwar bei der Wobau als Erschließungsträger für das Baugebiet bereits bekannt gewesen, der Wunsch nach mehr Fläche hingegen noch nicht, erklärte Wobau-Technikerin Angela Sens: „Wir nehmen diesen Wunsch mit und werden ihn bei den weiteren Planungen im Kopf haben“, so Sens auf Anfrage der Volksstimme.

Sie erhielt aber noch weitere Wünsche von Olvenstedtern. So wurde angeregt, das neue Wohngebiet Richtung Scharnhorstring/ Mühle zu öffnen und entsprechende vorhandene Fuß- und Radwege zu erhalten bzw. auszubauen. Ein weiteres Anliegen, das Olvenstedter aufgrund der Projektpräsentation einbrachten, ist der Erhalt des alten Baumbestandes, insbesondere der Baumallee an der Olvenstedter Chaussee und der vereinzelten großen Bäume auf der Fläche des künftigen Baugebietes. Auch das Abstandsgrün zum Bolzplatz und zum Abenteuerbauspielplatz sowie der dort bestehende Geh- und Radweg sollten erhalten werden – als Schutz vor Lärm und Konflikten zwischen Eigenheimsiedlung und Bolzplatznutzern.

Autor: Robert Richter (Magdeburger Volksstimme)

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