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Olvenstedter Scheid

Umbau/Abriss

Magdeburger Volksstimme 09.01.2004

Wobau reißt in Olvenstedt ab

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Scheid.

Neu-Olvenstedt. Die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (Wobau) treibt in Neu-Olvenstedt den Stadtumbau voran. Nachdem im November und Dezember das Haus mit den Eingängen Olvenstedter Scheid 99a bis 99c von einer Abbruchfirma entkernt wurde, haben inzwischen Abrissbagger ganze Arbeit geleistet.

Derweil gehen die Entkernungsarbeiten vis-à-vis in den Sechsgeschossern im Olvenstedter Scheid 105 bis 117 weiter. Das sind die nächsten Gebäude, die aufgrund des Überangebotes an Wohnraum in Magdeburg "vom Markt" genommen, sprich abgerissen werden sollen. Nach Wobau-Angaben sind für dieses Jahr auch Abrissarbeiten am Rennebogen zu erwarten, wo in ihren Häusern der Leerstand bei rund 80 Prozent liege. Auch das Haus Olvenstedter Grund 63 soll abgerissen werden.

Olvenstedter Scheid 99a–99c: Der Plattenbau ist zum Großteil bereits abgetragen. Auftakt für eine Reihe von Abrissvorhaben, die die Wobau in diesem Jahr in Neu-Olvenstedt verfolgt.

Olvenstedter Scheid 105-117: Der Plattenbau wird zurzeit entkernt, soll demnächst ebenfalls abgerisse werden.

Quelle: Magdeburger Volksstimme

Block von der Straße aus
Vom 14.01.2004 - Foto: Holger Stitz

Blick auf den Hinterhof
Vom 14.01.2004 - Foto: Holger Stitz

Bereits abgerissene Eingänge
Vom 14.01.2004 - Foto: Holger Stitz

Gestapelte Dachplatten
Vom 14.01.2004 - Foto: Holger Stitz

 

Magdeburger Volksstimme 13.11.2003

Am Scheid fallen die nächsten "Platten"

Der Stadtumbau Ost wird heiß diskutiert in Neu-Olvenstedt – spätestens seit Bekanntwerden städtischer Prognosen mit veranschlagtem Abriss von 8000 der 12 000 Wohnungen im Laufe der nächsten zehn bis zwölf Jahre. Die Vermieter sehen’s teils anders, vielerlei Gerüchte kursieren. Mehr Klarheit zu erlangen, versprach sich die Bürgerinitiative von einer Veranstaltung am Dienstagabend.

Neu-Olvenstedt. Gefilterten Kaffee reichten Mitglieder der Bürgerinitiative Olvenstedt am Bürgerstammtisch in den Vereinsräumen am Bruno-Traut-Ring. Kaffeesatz wollte niemand in der Tasse haben, und drin zu lesen weigerten sich die darum gebetenen Stadtumbau-Experten der Wobau.

Was Fakt ist indes durfte auf den Tisch – die Besucher verlangten nach dem sprichwörtlichen reinen Wein. Teils zeigten sie sich ob der Vielzahl von Gerüchten über Abrissvorhaben in Neu-Olvenstedt verunsichert, teils sahen sie " den Bürger als Spielball der Ökonomie".

Das gefragte Wissen brachten Karin Grasse und Helmut Ziepel von der Wohnungsbaugesellschaft mit. Die Vertreter des kommunalen und größten Vermieters Magdeburgs wollten dem Wunsch der Bürgerinitiative nach klaren Worten in puncto Stadtumbau nachkommen.

Fest steht nach ihren Aussagen der Abriss folgender bereits leer gezogener Plattenbauten: Olvenstedter Scheid 99a bis 99c, Olvenstedter Scheid 105 bis 117, Olvenstedter Grund 63. In erstgenanntem Gebäude haben Mitarbeiter der Abrissfirma in dieser Woche mit der Entkernung begonnen: Sie reißen Fenster und Türen raus, Wannen, Toilettenschüsseln, Küchenschränke.

Die nächsten Platten sollen voraussichtlich ab 2004 am Rennebogen fallen. "Dort stehen rund 80 Prozent der Wohnungen leer. Wir bereiten den flächenhaften Abriss vor", sagte Karin Grasse. Anträge auf finanzielle Abrissförderung aus dem Programm "Stadtumba Ost" für die Jahre 2004 bis 2006 habe die Wobau bereits eingereicht.

Allerdings ist die Wobau nicht alleiniger Eigentümer am Rennebogen. Und die Ansichten anderer Eigentümer decken sich mit denen der Stadt und in diesem Fall auch der Wobau nicht unbedingt.

Darüber hinaus sei in Sachen Abriss nur klar, dass nichts klar ist. Alles hänge von der Entwicklung des Leerstandes ab und davon, ob Fördermittel fließen. Weitergehendes sei gegenwärtig allenfalls durch Kaffeesatzleserei zu ermitteln.

Derweil werde es vorerst auch in dem von Stadtplanern von Amts wegen ausgewiesenen Kerngebiet Neu-Olvenstedts (hier soll nur punktuell abgerissen werden) keine komplexen Sanierungen ganzer Blöcke mehr geben.

Für den Umzug der Bewohner von zur Stilllegung oder zum Abriss vorgesehenen Häusern hat die Wobau in Neu-Olvenstedt ein Umzugsmanagement eingesetzt. Durch die Arbeit dieser Manager sei es der Wobau bisher gelungen, etwa 72 Prozent der Mieter in Wohnungen aus dem eigenen Bestand unterzubringen. "Die Mehrzahl will in ihrem Stadtteil bleiben", sagte Helmut Ziepel. Klar sei allerdings, dass künftig nicht alle Betroffenen eine Wobau-Wohnung in Olvenstedt bekommen könnten. Der Wobau gehören hier derzeit rund 5200 Wohnungen – 43 Prozent aller Wohnungen in dem Stadtteil.

Autor: Robert Richter (Magdeburger Volksstimme)

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